Fernando Alonso führt die Fahrerwertung im Ferrari mit 179 Punkten an © getty

Fernando Alonso ist neben Hamilton und Perez der Gewinner des Italien-GP. Red Bull kommt nicht sehr gut weg. Die Pressestimmen.

Monza - Der Große Preis von Italien (Bericht) hatte mehrere Sieger.

Neben Lewis Hamilton, der als Erster die Zielflagge passierte und dem Überraschungszweiten Sergio Perez vor allem den WM-Führenden Fernando Alonso. (DATENCENTER: Das Renn-Ergebnis)

Wie "eine leichte und unaufhaltsame Welle" fuhr der Ferrari-Pilot in Monza von Startplatz zehn auf Rang drei, schrieb die italienische "Corriere dello Sport". ( 610180 DIASHOW: Bilder des Rennens )

"Tuttosport" brachte nach dem 13. von 20 Rennen den Spanier in die unmittelbare Nähe des WM-Titels, der so nah sei, dass "Alonso ihn fast anfassen kann". (DATENCENTER: WM-Stand Fahrer)

Auch McLarens Siegerpilot Hamilton bekam von der Presse viel Lob, Sebastian Vettel und Red Bull sind die Verlierer von Monza.

SPORT1 fasst die Pressestimmen zusammen:

ITALIEN:

Gazzetta dello Sport: "Ein Rennen wie ein Film. Hamilton ist der König von Monza, zum ersten Mal siegt er dort. Red Bull, totales Desaster. Vettel ist nervös, hat aber auch viel Pech. Alonso fährt das optimale Rennen. Was hätte er vom zehnten Platz aus noch mehr machen können? Er hat ein perfektes und mutiges Rennen bestritten. Jetzt heißt es, so weitermachen. Er darf nichts ändern. Schumacher kämpft weiter. Die Grenzen seines Mercedes sind offenkundig, doch er gibt nicht auf".

Corriere dello Sport: "Alonso feiert den perfekten Sonntag, ein Film mit Happy-End. Für den Spanier ist der WM-Titel in greifbare Nähe gerückt. Fernando ist der einzige, der einen klaren Kopf bewahrt und ein perfektes Rennen hinbekommt. Vom zehnten Platz schwebt er wie eine leichte und unaufhaltsame Welle bis zum Podium".

Tuttosport: "Alonso erobert einen dritten Platz, der Gold wert ist. Der Spanier schafft Wunder für sich, für Ferrari und die Tifosi. Sein dritter Platz ist ein halber Triumph. Der WM-Titel, der am Samstagabend fast verloren schien, ist wieder in greifbare Nähe gerückt. So nahe, dass Alonso ihn schon fast anfassen kann. Dabei war das Rennen sehr hart".

Repubblica: "Alonso, eine Aufholjagd ohnegleichen. Sein dritter Platz ist ein Triumph. Der Spanier bestreitet in Monza ein spektakuläres Rennen. Um nach dem Titel zu greifen, braucht Alonso noch zwei Siege, erst danach kann sich Ferrari wirklich sicher fühlen. Doch die Tatsache, dass die Konkurrenz bröckelt, ist bestimmt ein gutes Zeichen. Es bleibt nur noch Hamilton, ein Rivale, den man nicht unterschätzen darf. Vettel kämpft, doch man darf einen Gegner wie Alonso nicht so behandeln, wie es der Deutsche tut".

Corriere dello Sport: "Alonso lacht. Nach dem Zwischenfall mit Grosjean und den zehnten Platz im Qualifying gelingt es ihm trotzdem, den dritten Platz zu erobern, während die Rivalen zusammenbrechen. Vielleicht ist es zu früh, von einer Krise Red Bulls zu sprechen, doch das Team ist nicht mehr das, was es war. Die goldenen Zeiten liegen weit zurück."

ENGLAND

Sun: "McLaren-Pilot Hamilton wandelt nach einem fehlerlosen Rennen auf dem historischen Kurs in Monza seine Pole Position in den dritten Saisonsieg um. Doppelte Enttäuschung bei Red Bull: Vettel und Webber müssen aufgeben und sehen die karierte Flagge nicht."

Mirror: "Arrivederci? Der Sieg in Italien könnte Hamiltons Abschiedsgeschenk an McLaren sein. Der 20. Erfolg fügt der Heiligen Dreifaltigkeit die 'Majestät Monza' hinzu - auch in Silverstone, Monaco und Spa hatte er schon gewonnen."

Daily Mail: "Der schöne Lew! Hamilton gewinnt von der Pole und schiebt die Spekulationen über seine Zukunft zur Seite. Schlechter 'Büro-Tag' für Vettel."

SPANIEN

Marca: "Sebastian Vettel war der große Verlierer. Alonso stellt mit seiner Aufholjagd ganz Monza auf den Kopf."

Sport: "Alonso holt das Beste aus seinem Boliden, er ist der Beste."

SCHWEIZ

Blick: "Sauber fliegt in Monza davon. Klopft Ferrari jetzt doch bei Perez an? Der Mexikaner fliegt ausgerechnet in Monza an den beiden roten Boliden vorbei."

Neue Zürcher Zeitung: "Schlicht 'incredibile' sagte Sergio Perez zum Rennen in Monza. Und es war wirklich schier unglaublich, was der Mexikaner im Sauber-Boliden im Autodromo zeigte. Vom zwölften Startplatz mit viel Frust, vor allem aber mit einer Risikotaktik gestartet, setzte er auf die harten Reifen."

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