Sebastian Vettel (r.) musste in Barcelona Susie Wolff den Vortritt lassen © getty

Sebastian Vettel hat seinen Humor trotz der erneuten Schwierigkeiten bei den Tests in Barcelona noch nicht verloren.

"Es wird wohl Zeit aufzuhören", scherzte der viermalige Weltmeister, nachdem er auf seine "Niederlage gegen Williams-Pilotin Susie Wolff angesprochen wurde.

Die Ehefrau von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff war fast sieben Zehntelsekunden schneller als Vettel, der wieder einmal mit technischen Problemen an seinem Auto zu kämpfen hatte.

Beim anstehenden Grand Prix auf dem Stadtkurs von Monaco (25. Mai) rechnet sich der Red-Bull-Pilot bessere Chancen aus, die zuletzt hoch überlegenen Mercedes-Silberpfeile zu schlagen.

"In Monaco braucht man etwas weniger Motorenleistung als auf anderen Rennstrecken", sagte der 26-Jährige im Rahmen der offiziellen Testfahrten in Barcelona am Mittwoch:

"Vielleicht gibt es auch Regen, das könnte uns ebenfalls helfen. Es gibt dort also immer die Chance, jeden zu schlagen."

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton (England) und Nico Rosberg hatten für Mercedes in der noch jungen Saison zuletzt vier Doppelsiege in Folge eingefahren, in jedem der fünf Saisonrennen stand einer der beiden Silberpfeil-Piloten ganz oben auf dem Treppchen.

Vettel wurde dagegen wiederholt von technischen Problemen zurückgeworfen und hatte zudem Schwierigkeiten, sich auf seinen neuen Boliden einzustellen.

Im WM-Klassement liegt der Hesse als Vierter mit 45 Punkten bereits 55 Zähler hinter Hamilton (100).

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