MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Sebastian Vettel liegt im Quali-Duell mit seinem Teamkollegen Ricciardo mit 1:4 hinten © getty

Die schwachen Leistungen von Sebastian Vettel in den ersten vier Rennen sind offenbar auf ein fehlerhaft konstruiertes Chassis zurückzuführen.

Wie "auto, motor und sport" berichtet, wurde das Fahrgestell des neuen RB10 nach dem China-GP in der Teamfabrik von Red Bull in Milton Keynes neu vermessen. Dabei wurde festgestellt, dass das Chassis verzogen war.

Das erzeugte beim Bremsen im Heck zu viel Unruhe, weil auch die Fahrwerkseinstellungen nicht mehr stimmten.

Vettel grifft daraufhin vor dem Großen Preis von Spanien wieder auf das Chassis von den Wintertests zurück - und fuhr in Barcelona prompt von Platz 15 auf Rang vier vor.

"Der Chassis-Wechsel hat sich gelohnt. Ich spüre jetzt wieder, was mein Auto tut", sagte der viermalige Weltmeister erleichtert.

In den ersten vier Rennen haderte Vettel des Öfteren mit der Unberechenbarkeit seiner "Suzie", wie er den neuen Boliden getauft hatte. "Mein Auto spricht nicht mit mir", hatte der Heppenheimer geklagt.

Beim China-GP verlor er auf seinen jungen Teamkollegen Daniel Ricciardo eine Sekunde pro Runde, was Vettel ernsthaft zweifeln ließ: "Ich habe doch nicht das Fahren verlernt."

Nun scheint des Rätsels Lösung gefunden worden zu sein.

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