Ayrton Senna verunglückte bei dem Formel 1-Rennen vor 20 Jahren in Imola tödlich © getty

Tausende Fans haben am Donnerstag im italienischen Imola am Auftakt der viertägigen Gedenkfeier zu Ehren der vor 20 Jahren tödlich verunglückten Formel-1-Piloten Ayrton Senna und Roland Ratzenberger teilgenommen.

Senna-Fans aus aller Welt strömten zu der Rennstrecke, an der sich Angehörige, Freunde und Kollegen der beiden im Rahmen des Großen Preises von San Marino 1994 gestorbenen Piloten an einer großen Gedenkzeremonie beteiligten.

Verlesen wurden Gedenkbriefe von FIA-Präsident Jean Todt und dem kürzlich zurückgetretenen früheren Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali.

Senna wurde zudem ein Platz innerhalb des Rennstrecken-Areals gewidmet.

Vor Beginn der Veranstaltung fand bereits am Mittwochabend eine Messe statt, an der sich unter anderem die aus Salzburg angereisten Rudolf und Margit Ratzenberger, Eltern des verunglückten Österreichers, beteiligten.

An den Gedenkfeierlichkeiten, die bis Sonntag stattfinden, nimmt auch das komplette Ferrari-Team um die aktuellen Piloten Fernando Alonso und Kimi Räikkönen teil.

"Jahrhundert-Fahrer" Senna war am 1. Mai 1994 in Italien in seinem offensichtlich unlenkbaren Williams FW16 mit Tempo 330 in einer Betonmauer gekracht und hatte bei dem Horror-Crash keine Überlebenschance.

Senna hatte in seinen elf Jahren in der Formel 1 zuvor drei Mal den WM-Titel und insgesamt 41 Rennen gewonnen. Ratzenberger war tags zuvor im Abschlusstraining ums Leben gekommen.

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