Weltmeister Sebastian Vettel hat mit viel Ironie auf den Betrugsverdacht des früheren Teamchefs Giancarlo Minardi reagiert.

"Hier wird die Traktionskontrolle nicht so entscheidend sein, es könnte also ganz schön eng werden", sagte der 26-Jährige aus Heppenheim am Donnerstag vor dem Großen Preis von Südkorea. Nach Vettels souveränem Sieg in Singapur hatte Minardi gemutmaßt, der Red-Bull-Bolide sei mit der verbotenen Beschleunigungshilfe ausgestattet.

Angesprochen auf die Entwicklungen für 2014 sagte Vettel zudem grinsend, die Traktionskontrolle sei ein Bestandteil des aktuellen Autos, das man "auf jeden Fall mitnehmen sollte".

Bereits am Mittwoch war der Weltmeister durch den Automobil-Weltverband FIA von jedem Verdacht freigesprochen worden.

Am Wagen des Heppenheimers seien "keinerlei Unregelmäßigkeiten festgestellt worden", sagte Rennleiter Charlie Whiting der "§Sport Bild": "Es wird alles von uns kontrolliert, und alles an Vettels Auto und auch an den anderen Wagen war reglementkonform."

Nach sieben Grand-Prix-Siegen in diesem Jahr ist Vettel sein vierter WM-Titel in Serie kaum noch zu nehmen.

Vor dem 14. von 19 Saisonrennen hat er 60 Punkte Vorsprung auf Alonso im Ferrari.

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