Nico Hülkenberg würde für einen neuen Vertrag in der Formel 1 auch auf sein Gehalt verzichten.

"Es hängt vom kompletten Deal ab und ob ich persönliche Sponsorenfläche bekomme", sagte der Rheinländer am Donnerstag vor dem Großen Preis von Südkorea in Yeongam.

Mit dem Geld aus Privatverträgen könne er im Notfall auch ohne Gehaltszahlungen auskommen.

Hülkenberg fährt derzeit noch für Sauber, zudem wird er als Kandidat für ein Cockpit bei Lotus und Force India gehandelt.

Alle drei Teams haben aber finanzielle Probleme und suchen daher nach Fahrern, die kostengünstig sind oder Sponsoren-Millionen mitbringen.

"Es gibt ein paar Optionen", versicherte Hülkenberg. Er mache sich derzeit keine Sorgen um seine Zukunft, fügte der 26-Jährige hinzu.

Der Emmericher hatte 2010 nach seiner Debütsaison bei Williams keinen Vertrag mehr bekommen und sich ein Jahr als Ersatzpilot bei Force India verdingt. Dort stieg er dann 2012 zum Stammfahrer auf, ehe er vor dieser Saison zu Sauber wechselte.

Auch beim Schweizer Team stehen aber wegen der sportlichen und wirtschaftlichen Probleme die Zeichen für Hülkenberg aktuell auf Abschied.

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