Weltmeister Sebastian Vettel ist im Zuge der Diskussion um den Einsatz verbotener elektronischer Hilfmittel an seinem Red Bull vom Vorwurf der Schummelei freigesprochen worden.

Die FIA habe am Wagen des Heppenheimers "keinerlei Unregelmäßigkeiten festgestellt", sagte Rennleiter Charlie Whiting der "Sport Bild".

Whiting weiter: "Es wird alles von uns kontrolliert, und alles an Vettels Auto und auch an den anderen Wagen war reglementkonform."

Vor dem Großen Preis von Südkorea in Yeongam am Sonntag hatte Rennstall-Gründer Giancarlo Minardi öffentlich den Verdacht geäußert, Vettels Dominanz in diesem Jahr sei auf den Gebrauch einer Traktionskontrolle zurückzuführen.

Die Beschleunigungshilfe ist seit 2008 verboten.

Nach sieben Grand-Prix-Siegen in diesem Jahr ist Vettel sein vierter WM-Titel in Serie kaum noch zu nehmen.

Vor dem 14. von 19 Saisonrennen hat er 60 Punkte Vorsprung auf Alonso im Ferrari.

Weiterlesen