Niki Lauda hat Bedenken an Red Bulls möglicher Verpflichtung von Daniel Ricciardo für das zweite Red-Bull-Cockpit neben Sebastian Vettel geäußert.

"Aus der jungen Generation ist Ricciardo der Fahrer mit dem größten Potential. Aber wie weit das Potential wirklich reicht, weiß niemand. Es ist also riskant", sagte der Aufsichtsratschef von Mercedes der "Bild" über den 24-jährigen Australier.

Ebenso gefährlich sieht Lauda aber auch den Cockpit-Poker von Kimi Räikkönen, der seit längerer Zeit von einem Wechsel spricht, aber noch nichts Konkretes vermelden konnte.

"Kimi Räikkönen muss aufpassen, dass er nicht zwischen allen Stühlen zum Sitzen kommt", warnt Lauda den Finnen, der bei Ferrari und auch McLaren im Gespräch sein soll - und gibt Ferrari-Boss Luca Cordero di Montezemolo einen Tipp: "Wenn ich Montezemolo wäre, würde ich Kimi holen."

An Vettels viertem WM-Titel in Serie hat Lauda aber keine Zweifel. Im Gegenteil: Er ist sicher, dass der Heppenheimer sich schon vorzeitig die Krone aufsetzen wird.

Der 64-Jährige behauptet: "Vettel kann sich gar nicht mehr schlagen. Ich lege mich fest: In Abu Dhabi wird er Weltmeister. Das ist im drittletzten Rennen."

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