Sebastian Vettel hat erneut durchblicken lassen, dass die Harmonie zwischen ihm und Teamkollege Mark Webber nicht die Beste ist.

Auf die Frage der "Bild", welche Fahrerpaarung er als die ideale in der Formel 1 sehe, entgegnete der dreimalige Weltmeister nicht mit der seines Teams Red Bull, sondern mit "Hamilton und Rosberg (Fahrerpaarung bei Mercedes, Anm. d. Red.)! (...) Die beiden harmonieren sehr gut, pushen sich gegenseitig."

Webber, der nach der Saison in die Langstreckenweltmeisterschaft zu Porsche wechselt, hatte Vettel zu Beginn der Saison 2013 scharf kritisiert, nachdem dieser ihn in Führung liegend trotz Verbots überholte und um den Sieg brachte.

Dennoch sei das Verhältnis der beiden nicht von Hass geprägt: "Die Leute können das von außen nicht beurteilen, unser Verhältnis ist absolut professionell", beschwichtigte der WM-Führende.

Vor seinem neuen Teamkollegen hat Vettel indes keine Angst - selbst wenn dieser schneller als er fahren sollte:

"Wenn ich nächstes Jahr von meinem neuen Teamkollegen richtig einen auf den Deckel bekomme, macht mich das nur stärker."

Der Poker um das zweite Red-Bull-Cockpit beschäftigt Vettel derweil nicht übermäßig:

"Als Fan interessiert mich das vielleicht. Aber ich will sowieso immer vor den anderen ins Ziel kommen. Egal ob sie in einem roten, schwarzen oder sogar im gleichen Auto fahren", erläuterte der 26-Jährige in der "Bild".

Vettel führt nach seinem Sieg in Spa am Sonntag die WM acht Rennen vor Schluss mit 46 Punkten Vorsprung auf Fernando Alonso (Ferrari) an.

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