Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel will auch nach dem gescheiterten Wechsel seines Kumpels Kimi Räikkönen zu Red Bull Racing nicht ausschließen, in Zukunft doch noch ein Team mit dem Finnen zu bilden.

"Wäre es Kimi geworden, hätte mir das gefallen", sagte der 26-Jährige im Vorfeld des Großen Preises von Belgien (Sonntag, 14 Uhr): "Jetzt wird es eben nichts. Aber er ist jung, ich bin jung, es kann also noch viel passieren. Man sollte niemals nie sagen."

In die Verhandlungen von Red Bull mit dem früheren Weltmeister Räikkönen sei er ohnehin nicht involviert gewesen. "Ich wusste ja selbst nie, wie realistisch es ist. Ich habe über die Presse erfahren, dass es jetzt wohl doch nicht klappt", sagte der Heppenheimer.

Räikkönens Manager Steve Robertson hatte unter der Woche über verschiedene Medien mitgeteilt, dass Räikkönen im kommenden Jahr nicht für Red Bull fahren werde. Möglich scheint nun ein Verbleib bei Lotus ebenso, wie ein Wechsel zu Ferrari.

Der Weg zu Red Bull ist damit frei für Youngster Daniel Ricciardo. Der Australier vom Red-Bull-Schwesterteam Toro Rosso war zuvor bereits der erklärte Wunschkandidat neben Räikkönen gewesen.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner beteuerte dennoch, dass eine Entscheidung noch nicht gefallen sei. "Es gibt mehr Optionen, als die Leute vielleicht denken. Viele haben Interesse an dem Cockpit", sagte der Brite.

"Eine Entscheidung werden wir beim nächsten Rennen in Monza bekannt geben, vielleicht ein bisschen später."

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