Ein Video von einem Überholmanöver von Sebastian Vettel und Spekulationen spanischer Medien über eine mögliche Strafe für den Formel-1-Weltmeister beim Saisonfinale in Brasilien haben für Wirbel gesorgt.

Die Sporttageszeitung "AS" hatte berichtet, dass Vettel beim Rennen am Sonntag in einer Gelbphase den Toro-Rosso-Piloten Jean-Eric-Vergne überholt habe.

Für ein solches Vergehen wird - normalerweise am Renntag - eine 20-Sekunden-Strafe verhängt. Sollte Vettel so bestraft werden, würde er im Rennklassement auf den achten Platz zurückfallen.

Sein spanischer Rivale Fernando Alonso wäre dann Weltmeister. "Ich brauche keine Wunder. Ich mache meine Wunder mit richtigen Gesetzen", twitterte Alonso.

Ferrari habe bis Freitag Zeit, Protest gegen die Wertung des Rennens einzulegen. Nach Angaben der italienischen Zeitung "Corriere dello Sport" will Ferrari aber darauf verzichten.

FIA-Vizepräsident Carlos Garica wird zudem zitiert: "Ferrari darf nicht auf diese Weise die Weltmeisterschaft gewinnen."

Vettel hatte sich am Sonntag nach einem Unfall nach dem Start vom letzten auf den sechsten Platz vorgekämpft. Damit hatte der Red-Bull-Pilot am Ende drei Punkte Vorsprung von Alonso und wurde zum dritten Mal in Folge Formel-1-Weltmeister

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