Sebastian Vettels WM-Rivale Fernando Alonso hat durch seine neu entflammte Twitter-Leidenschaft zuletzt gehörig für Aufsehen gesorgt - und wird bei seinem Team Ferrari deshalb inzwischen mit Argusaugen beobachtet.

Auf die Frage, ob er nicht auch mal ein Foto aus dem Cockpit twittern wolle, antwortete der Spanier. "Es gäbe natürlich schon eine Menge interessanter Dinge, die ich den Fans im Verlauf eines Rennwochenendes mitteilen könnte, aber natürlich gibt es auch eine Presseabteilung, die ständig ein Auge auf mich hat."

Alonso hatte zuletzt regelmäßig mit Samurai-Weisheiten auf sich aufmerksam gemacht und vor dem letzten Rennen in Austin/Texas sogar für einen kleinen Skandal gesorgt, als er mit einem riesigen Paintball-Gewehr Vettel praktisch den Krieg erklärt hatte. Vor allem diese Aktion war bei Ferrari nicht gut angekommen.

Alonsos neuester Tweet am Donnerstag war dagegen belanglos. Er twitterte ein Foto seiner Flugstrecke in New York nach Brasilien und schrieb dazu "Guten Morgen, Sao Paulo."

Grundsätzlich will Alonso sich sein neues Hobby aber nicht verbieten lassen. "Ich habe mich dazu entschlossen, mich bei Twitter anzumelden, weil ich die Verbindung zu meinen Fans auf diese Weise selbst kontrollieren kann", erklärte er und ergänzte:

"Ich mag es vor allem, Fotos hochzuladen, denn damit kann ich mich in der Regel besser ausdrücken als mit den 140 Zeichen." Was im Falle des Paintball-Fotos leider gelang.

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