Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg hat Ferrari auch nach seinem feststehenden Wechsel zu Sauber weiter im Blick.

"Ferrari ist schon sehr speziell, das will ich nicht verneinen", sagte der 25-Jährige: "Aber erst einmal freue ich mich auf die Aufgabe bei Sauber. Was danach kommt, steht in den Sternen und ist sehr weit weg im Moment. Das wird sich alles ergeben, je nachdem, wie gut die nächste Saison läuft."

Hülkenberg hatte "lose Gespräche" mit der Scuderia bestätigt, diese entschied sich letztlich aber für eine Vertragsverlängerung mit Massa. Bei Sauber wird Hülkenberg zumindest schon mit einem Ferrari-Motor fahren.

Dass er in diesem Jahr bei vielen großen Teams gehandelt wurde - auch Mercedes hatte "Hülk" als Nachfolger für Michael Schumacher beobachtet, "tut sehr gut und ist ein befriedigendes Gefühl nach einem schwierigen Jahr, in dem man unbegründet seinen Platz verloren hat", sagte der Rheinländer, der Ende 2010 bei Williams trotz einer Pole Position in Brasilien vom damaligen "Pay-Driver" Pastor Maldonado ersetzt wurde.

Verstanden habe er seine eigentlich unberechtigte Ausbootung damals "vom ersten Tag an", meinte Hülkenberg, "wir wissen doch alle, woran es gelegen hat".

Dennoch hatte er Sorge, seine verheißungsvolle Karriere könnte frühzeitig beendet sein: "Natürlich hatte ich damals Ängste und habe mir meine Gedanken gemacht."

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