Sebastian Vettels Rivale Fernando Alonso hat die Gerüchte über seinen internen Wutausbruch im spannenden Titelkampf der Formel 1 mit ironischen Aussagen zurückgewiesen.

"Das war eine sehr gute Erfindung der italienischen Medien. Wirklich sehr kreativ", sagte der Ferrari-Pilot am Donnerstag in Abu Dhabi, sein Schmunzeln hinter der dicken schwarzen Sonnenbrille verborgen: "Irgendwann werde ich mal rausfinden müssen, wie man auf so etwas kommt."

Fakt sei, "dass wir auf gar keinen Fall Frust schieben. Wir ziehen alle an einem Strang. Es gab in dieser Saison Hochs und Tiefs. Jetzt hatte Red Bull vier Hochs in Folge, also müssen wir schauen, dass sie bald wieder ein Tief bekommen. Wir werden kämpfen bis zum letzten Tag."

Die italienische Tageszeitung "La Stampa" hatte berichtet, Alonso habe nach dem Qualifying des vorherigen Rennens in Indien am vergangenen Samstag einen derartigen Wutanfall bekommen, dass Teamchef Stefano Domenicali den Streit mit Technikchef Pat Fry erst weit nach Mitternacht schlichten konnte und somit verhindert habe, dass Alonso bei Twitter eine bereits fertig formulierte Nachricht veröffentlichte. "Ich will, dass meine 1,2 Millionen Follower wissen, dass die aerodynamischen Schlüsselkomponenten im Heck des Ferrari immer noch die gleichen wie im Mai sind", soll diese gelautet haben.

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