Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat trotz eines Rückstands von mittlerweile 39 Punkten auf Spitzenreiter Fernando Alonso die Hoffnung auf seinen dritten WM-Titel in Folge nicht aufgegeben.

"Es sind immer noch sieben Rennen zu fahren und viele Punkte zu holen. Ich kämpfe weiter", sagte der Heppenheimer der "Sportbild".

Er finde durchaus Gefallen an der Rolle des Jägers: "Das gefällt mir. Ich finde es sogar richtig aufregend, jetzt die große Aufholjagd zu starten."

Kritik an seinem vermeintlich aggressiven Fahrstil lasse er nicht gelten.

"Ich fahre überhaupt nicht mit der Brechstange. Ich fahre am Limit, aber nicht darüber", sagte Vettel, der seinem spanischen Rivalen Alonso Anerkennung zollt: "Niemand hat ihm einen Scheck mit einer gewissen Anzahl an Punkten ausgeschrieben. Die hat er sich selbst verdient."

Grundsätzlich fühle er sich bei Red Bull weiter "sehr glücklich" und denke auch nicht über einen Wechsel zu Ferrari nach, aber scheuen würde er sich nicht davor, mit Alonso ein Team zu bilden.

"Ich habe keine Angst, gegen Fernando im selben Team zu fahren. Am Ende ist es doch gut für das Team, wenn es zwei gute Fahrer hat. Und es ist auch gut für mich, weil die Herausforderung umso größer ist", erklärte Vettel.

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