Mark Webber, Teamkollege von Sebastian Vettel bei Red Bull Racing, hat seine Fahrerkollegen für die zu hohe Risikobereitschaft auf der Strecke gerügt.

"Die Fahrer müssen Verantwortung übernehmen. In den vergangenen zehn Jahren hat der Grad der Aggressivität zugenommen, weil die Fahrer in der Regel ungeschoren von einem Crash davon kommen. Man kann aggressiv und sicher fahren. Und aggressiv und unsicher", sagte der Australier zu "Speed Week".

Beim Großen Preis von Belgien kam es zuletzt zu einem heftigen Startunfall, bei dem der WM-Führende Fernando Alonso (Ferrari) beinahe von einem Auto am Kopf getroffen wurde.

Den Crash ausgelöst hatte Lotus-Fahrer Romain Grosjean, der daraufhin für das Rennen in Monza gesperrt wurde.

"Wir haben DRS und können leichter überholen als früher. Man muss es nicht auf Teufel komm' raus am Start übertreiben", meinte Webber.

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