Kimi Räikkönen kann die Klagen über den zu großen Einfluss der Reifen in dieser Saison nicht nachvollziehen.

In einem Interview mit der finnischen Zeitung "Turun Sanumat" erkärte der Iceman: "Ich finde nicht, dass sich das Wesen der Formel 1 durch die Reifen verändert hat."

Für den Lotus-Piloten hat indes das Nachtankverbot, das seit 2010 gilt, einen viel größeren Einfluss auf die Rennen. Die vollbetankten Boliden seien der eigentliche Grund, warum sich die Kräfteverhältnisse in diesem Jahr regelmäßig verschieben.

"Es liegt an der Menge Sprit, die wir an Bord haben", sagte der Finne und fügte an: "Ich glaube nicht, dass wir mit den Reifen derartige Probleme hätten, wenn wir mit 50 oder 60 Kilogramm Sprit in die Rennen gehen würden."

Zuletzt hatten sich immer mehr Top-Teams darüber beklagt, dass sich die Formel 1 wegen der schwer einzuschätzenden Pirelli-Reifen immer zu einer Lotterie entwickelt.

Die ersten fünf Rennen brachten fünf verschiedene Sieger hervor.

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