Mercedes-DTM-Pilot Ralf Schumacher traut seinem Bruder Michael in der Formel 1 die Rückkehr auf das Siegerpodest zu.

"Der Wagen war bislang immer für die Top 5 gut und es sind noch 16 Rennen. Deshalb denke ich, dass wir Michael auch auf dem Podium sehen werden", sagte Ralf Schumacher der "Bild am Sonntag".

Dass Teamkollege Nico Rosberg und nicht er selbst Mercedes den ersten Sieg mit dem neuen Formel-1-Team beschert hat, stachele seinen Bruder nicht zusätzlich an, meinte Ralf Schumacher.

"Das hat mit dem Erfolg von Nico Rosberg sicher nichts zu tun. Michael ist zurückgekommen, um mit Mercedes Erfolge zu feiern. Und bevor er nicht Erfolg hat, wird er auch nicht nachlassen. Ich sehe noch jede Menge Feuer bei Michael. Er pusht, das hat man beim Test in Mugello letzte Woche wieder gesehen."

Dort war der 43 Jahre alte Rekordweltmeister der fleißigste Fahrer und spulte an einem Tag unglaubliche 144 Runden ab. Das waren 755 Kilometer, rund zweieinhalb Renndistanzen.

Michael Schumachers Kritik an den Pirelli-Reifen habe der siebenmalige Champion sicher nicht deshalb geäußert, "weil er nicht damit klarkommt", sagte Schumacher.

""Er beherrschte in seiner Karriere schon ganz andere Dinge. Michael fragt halt nur, ob es wirklich sinnvoll ist, dass die Fahrer in jeder Kurve höllisch aufpassen müssen. Und zumindest die Frage kann man sicher stellen", erklärte der DTM-Pilot.

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