Sebastian Vettel ist in einen illustren Kreis aufgenommen worden: Der Formel-1-Weltmeister der beiden letzten Jahre hat am Montag in Paris den Prix Serge Kempf, den Großen Preis der L'Academie des Sports, für das Jahr 2011 erhalten.

"Das ist eine große Ehre. Zu einigen der ganz großen Namen des Sports zu gehören, ist etwas ganz Spezielles", sagte Vettel, der als erst dritter Deutscher nach Steffi Graf 1988 und Michael Schumacher 2001 diese seit 1956 vergebene Auszeichung erhielt.

"Es ist großartig, hier zu sein und diese Auszeichung zu bekommen. Das lässt einen sicher ein bisschen mehr realisieren, was man in der Vergangenheit erreicht hat", sagte Vettel, der eine große, in Glas eingefasste goldene Plakette erhielt.

Der Red-Bull-Pilot wurde für seine außergewöhnlichen sportlichen Leistungen im Jahr 2011 geehrt, in dem er 11 Siege holte, 15-mal auf der Pole Position stand und seinen WM-Titel erfolgreich verteidigt hatte.

Vettel ist der siebte Formel-1-Champion nach Juan Manuel Fangio (1957), Jim Clark (1965), Jackie Stewart (1973), Niki Lauda (1977), Alain Prost (1989) und Schumacher, der die Auszeichnung erhielt.

Weitere Preisträger sind unter anderem Super-Sprinter Usain Bolt, Tennis-Star Roger Federer, Schwimm-Legende Mark Spitz und Bergsteiger Reinhold Messner. Die erste Trophäe erhielt 1956 das österreichische Ski-Idol Toni Sailer.

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