Nach Michael Schumachers Abgang gibt es kein Vakuum in der Formel 1. Dreifach-Weltmeister Vettel wird zur beherrschenden Figur.

Wie talentiert er ist, hat Sebastian Vettel schon unzählige Male bewiesen.

Um nur ein paar Stationen seiner imposanten Karriere zu nennen: Jüngster Grand-Prix-Starter, jüngster Grand-Prix-Sieger, jüngster Weltmeister.

Jetzt kommt der nächste Meilenstein: Jüngster Dreifach-Weltmeister der Formel-1-Geschichte.

Beweisen muss der Pilot aus Heppenheim niemandem etwas - schon lange nicht mehr.

Zu seiner jüngsten Großtat waren außer ihm überhaupt nur zwei Piloten fähig, wahrhafte Legenden des PS-Spektakels Formel 1: der Argentinier Juan Manuel Fangio und ein gewisser Michael Schumacher.

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Es ist ein schönes Kapitel im großen Buch der Motorsport-Geschichte, dass Sebastian Vettel seinen dritten Weltmeister-Titel ausgerechnet in dem Jahr eingefahren hat, in dem der große Kerpener seine atemberaubende Karriere für immer beendet.

Die Formel 1 werde nun ein Vakuum ereilen, mutmaßten die Beobachter nach Schumachers Ankündigung, er werde das Mercedes-Cockpit gegen die Renn-Rente eintauschen.

Das ist falsch.

Denn an dem Tag, an dem die Ära Schumacher endgültig zu Ende geht, beginnt die Ära Vettel.

Dass er Schumachers legitimer Nachfolger ist und dessen große Fußstapfen auszufüllen vermag, hat Vettel bei seiner dramatischen Titelfahrt in Sao Paulo endgültig bewiesen.

Und mehr noch: Es spricht rein gar nichts dagegen, dass der junge Weltmeister-Nachfahre die vielen Rekorde seines einstigen Idols in den kommenden Jahren brechen wird.

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