Platz 5: Mit 32 Siegen teilt sich Fernando Alonso den fünften Rang mit Hamilton, was bei der aktuellen Dominanz von Mercedes aber wohl nur von kurzer Dauer ist. Am erfolgreichsten ist der Spanier in seiner Zeit bei Renault, als er 17 Rennsiege und zwei WM-Titel einfährt
Fernando Alonso begann seine Formel-1-Karriere 2001 bei Minardi © getty

Trotz des komplizierten Saisonstarts macht der Spanier Ferrari Mut. Der Grund für seine Zuversicht: Ein fast perfektes Team.

Rom - Fernando Alonso macht seinem Ferrari-Team nach dem schwachen Saisonstart Mut.

"Wir können gewinnen, auch wenn wir nicht das stärkste Auto haben", sagte der Spanier, der schon bei seinem überraschenden Sieg im Regen von Malaysia die Schwächen des F2012 überdeckt hatte, der "Gazzetta dello Sport".

Alonso sieht die Klasse des Teams als entscheidenden Faktor (DATENCENTER: Die Teamwertung).

"Bei externen Faktoren sind wir fast ein perfektes Team. Ein derartiges Team kann auch ohne das schnellste Auto Weltmeister werden", erklärte der Champion von 2005 und 2006.

"Wir müssen aufholen"

Bei den Tests in Mugello will Ferrari zahlreiche Verbesserungen für den F2012 testen und möglichst zu den Spitzenautos aufschließen.

Doch Alonso sieht das nächste Rennen am 13. Mai in Barcelona noch nicht als entscheidend für den Rest der Saison an (BERICHT: Ferrari will Podiumsplätze in Europa).

"Wir müssen Rennen um Rennen aufholen. Wenn wir in Barcelona schlecht abschneiden, heißt es nicht, dass die Saison zu Ende ist", meinte Alonso.

Schwieriger Start positiv

Der schwierige Saisonstart habe die Scuderia stärker gemacht. "Das Team ist mit der doppelten Geschwindigkeit im Vergleich zu einem normalen Jahr gewachsen", sagte Alonso.

"Die Strategiefehler, die wir 2010 und 2011 beim Boxenstopp oder auf Seite von uns Piloten begangen haben, sieht man nicht mehr. Das Team hat ein Niveau von Professionalität und Sicherheit erreicht, das höher ist, als man denkt", erklärte er: "Es fehlt nur noch das Wichtigste, das schnellste Auto von allen."

So lange er das nicht habe, komme es halt noch mehr auf ihn an, die Schwächen des Autos zu kompensieren.

"Ich glaube, dass das meine beste Eigenschaft ist. Ich bin nicht der Stärkste bei der Qualifikation, auf Stadtkursen, im Regen, beim Boxenstop, doch ich versuche, das Beste aus dem Auto zu machen", so der 30-Jährige.

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