Die Wiedereinführung der Champions Hockey League (CHL) ist beschlossene Sache.

Fünf Jahre nach dem vorläufigen Aus für den Europapokal-Wettbewerb werden ab der Saison 2014/15 insgesamt 40 Teams aus sechs Ländern wieder um diesen Titel spielen.

Aus der DEL sind die Eisbären Berlin, die Adler Mannheim, der ERC Ingolstadt und die Krefeld Pinguine als CHL-Gründungsmitglieder sicher dabei.

"Dies ist ein großer Schritt für das europäische Klub-Eishockey und die involvierten Ligen", sagte Gernot Tripcke, DEL-Geschäftsführer und CHL-Vorstandsmitglied: "Dieses Projekt wird große Strahlkraft für die nationalen Ligen und ihre Vereine haben. Ähnlich wie bereits in vergleichbaren Ligen im Fußball, Basketball und Handball."

Die CHL-Gründungsgesellschaft, die sich aus den europäischen Spitzenklubs (63 Prozent), den sechs Gründungsligen (25) sowie dem Weltverband IIHF (12) zusammensetzt, hatte in den letzten Tagen noch offene Fragen geklärt.

Der Wettbewerb beginnt im August, der Sieger wird im Februar 2015 ermittelt.

Teilnahmeberechtigt sind die amtierenden Meister aus Deutschland, Schweden, Finnland, Österreich, der Schweiz und Tschechien. Hinzu kommen die Hauptrundensieger der Ligen sowie die 26 Gründungsklubs der CHL.

"Wir freuen uns, dass die Champions Hockey League nach mehr als 17 Monaten intensiver Arbeit nun Realität wird", sagte der schwedische CHL-Vorsitzende Anders Ternbom.

Die Champions League Hockey war 2008/09 zum ersten und bislang einzigen Mal ausgetragen worden.

Wegen des Ausstiegs eines Sponsors fiel die darauffolgende Saison aus, der für 2010/11 geplante Neustart kam nicht zustande. Stattdessen wurde die European Trophy eingeführt. "Ich bin glücklich über das, was wir erreicht haben. Ohne die European Trophy gäbe es heute keine Champions Hockey League", sagt der deutsche Klub-Vertreter Peter John Lee, Manager von Meister Eisbären Berlin.

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