Der nach der verpassten Olympia-Qualifikation stark in die Kritik geratene Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), Uwe Harnos, hat Rückendeckung von den Landeseissportverbänden erhalten.

"Die Rücktrittsforderungen, die sich von sogenannten Eishockeyexperten an Uwe Harnos richten, sind völlig unnötig. Alle Welt sucht jetzt einen Schuldigen, den man an den Pranger stellen kann. Die Landesverbände distanzieren sich entschieden von diesen Diskussionen. Wir haben das Präsidium gewählt und stehen voll hinter ihm", sagte Dieter Hillebrand, Präsident des mächtigen Bayerischen Eissportverbandes und Sprecher der Landeseissportverbände Deutschlands.

Nach dem historischen Olympia-Aus der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft hatten mehrere Alt-Internationale den Rücktritt von Harnos gefordert. "Die Verantwortung für diese Misere hat ganz klar der Präsident. Es sind die falschen Leute am Ruder. Es muss ein Neuanfang her", sagte Ex-Nationalspieler Uli Hiemer.

Auch Alois Schloder, Kapitän der Bronze-Mannschaft von 1976, sieht Harnos in der Verantwortung: "Es gibt keinen Sportpräsidenten, der von den Fans und dem Umfeld so angegriffen wird, da stimmt einiges nicht. Es sind eklatante Fehler gemacht worden."

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