Das deutsche Eishockey und die nordamerikanische Profiliga NHL haben ihr Transferabkommen bis zum Ende der Saison 2012/13 verlängert.

Dabei einigten sich die Deutsche Eishockey Liga (DEL), der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) und die NHL auf einige Modifizierungen. Die Summe von 225.000 US-Dollar, die jeder Klub für einen deutschen Spieler erhält, der einen NHL-Vertrag unterschreibt, ändert sich jedoch nicht.

Für den Fall eines Spielerwechsels wird die Ausbildungsentschädigung nun aber bereits in der Saison der Vertragsunterzeichnung fällig.

Bislang wurde das Geld erst beim Zeitpunkt des tatsächlichen Transfers überwiesen. Zudem gibt es nun auch dann eine Entschädigung, wenn ein Spieler nach drei ununterbrochenen Spielzeiten in Europa wieder in die NHL zurückkehrt. Die bisherige Regelung bezog sich in diesem Punkt bislang nur auf Deutschland.

"Als einer von nur wenigen Verbänden und Ligen in Europa bieten wir unseren Mitgliedern vertraglich geregelte Entschädigungszahlungen für die gute Ausbildung der Spieler im Falle eines Wechsels in die NHL. Mit den in der Transfervereinbarung ausgehandelten Bedingungen sind wir sehr zufrieden", sagte DEB-Generalsekretär Franz Reindl.

Auch für DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke ist der modifizierte Vertrag "der beste Beweis für die guten Beziehungen des deutschen Eishockeys mit der NHL."

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