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In seinem letzten Vorrundenspiel der Eishockey-WM in Minsk hat der Olympiadritte Finnland mit einem 4:3 (2:2, 2:0, 0:1) gegen das schon als Absteiger feststehende Kasachstan seine letzte Viertelfinalchance gewahrt.

In Überzahl traf Olli Palola mit seinem zweiten Turniertor zur finnischen Führung (8.). Jewgeni Rymarew glich in der 15. Minute für Kasachstan aus.

Eine Minute später besorgte Fjodor Politschuk in Überzahl die überraschende kasachische Führung und stellte die Partie so auf den Kopf. In der letzten Minute des ersten Drittels traf Jori Lehterä zum 2:2.

Im zweiten Drittel besorgte Olli Jokinen mit einem abgefälschten Schuss für die erneute finnische Führung (28.), die Jarkko Immonen zwei Sekunde vor Drittelende ausbaute.

In der letzten Spielminute gelang Konstantin Romanow der Anschluss.

Mit dem Sieg klettern die Finnen in der Gruppe B vorübergehend auf den dritten Platz. Die Skandinavier könnten aber noch von Gastgeber Weißrussland und Lettland von den Viertelfinalplätzen verdrängt werden.

Damit droht den Finnen erstmals seit 1955 das Aus noch vor der Runde der letzten Acht.

Durch das Ergebnis ist der amtierende Vizeweltmeister aus der Schweiz nach der Vorrunde ausgeschieden. Deutschland hat mit fünf Zählern keine Chance mehr auf den Einzug in die K.o.-Runde.

In der Gruppe A schlug Frankreich Dänemark mit 6:2 (2:1, 0:1, 4:0).

Die Equipe Tricolore klettert damit vorübergehend auf den dritten Platz und ist erstmals seit 1995 im Viertelfinale einer WM.

Auch der zwölfmalige Weltmeister Tschechien vorzeitig als Viertelfinalist von Minsk fest.

Die Dänen müssen dagegen als Vorletzte weiter um den Klassenerhalt bangen.

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