Olympiasieger Kanada und Titelverteidiger Schweden haben bei der Eishockey-WM in Minsk als erste Teams das Viertelfinale erreicht.

Die kanadischen NHL-Jungstars fertigten in der Vorrundengruppe A Aufsteiger Italien mit 6:1 (1:0, 4:0, 1:1) ab und sind ebenso nicht mehr von einem der ersten vier Plätze zu verdrängen wie die Tre Kronor, die nach dem 3:1 (2:0, 0:1, 1:0) gegen die Slowakei mit einem Punkt Vorsprung Spitzenreiter blieben.

Vizeweltmeister Schweiz hat dagegen nur noch eine minimale Chance auf die Runde der letzten Acht. Nach dem 2:3 (0:1, 0:1, 2:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen den Olympiadritten Finnland müssen die Eidgenossen, die am Mittwoch die deutsche Mannschaft mit 3:2 geschlagen hatten, in der Gruppe B sogar wieder um den Klassenerhalt bangen.

Der Olympiavierte USA hat das Viertelfinalticket noch nicht sicher. Die Amerikaner mühten sich zu einem 4:3 (1:1, 2:1, 0:1, 1: 0) nach Verlängerung gegen den noch sieglosen Aufsteiger Kasachstan. Ein Sieg fehlt aller Voraussicht nach noch zum Einzug in die K.o.-Runde.

Einen Tag nach seinem Dreierpack beim 6:1 gegen Dänemark war Cody Hodgson, Teamkollege des deutschen NHL-Stars Christian Ehrhoff bei den Buffalo Sabres, mit zwei Toren erneut der überragende Spieler für die Ahornblätter.

Für die Entscheidung zugunsten der Schweden sorgte Magnus Nygren mit dem 3:1 zu Beginn des Schlussdrittels (42.).

Drei Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit erzwang NHL-Profi Roman Josi für die Schweiz die Verlängerung. Iiro Pakarinen verwandelte den entscheidenden Penalty.

Das US-Team, das tags zuvor überraschend 5:6 gegen Lettland verloren hatte, lag gegen die seit 2006 bei A-Weltmeisterschaften sieglosen Kasachen zweimal zurück und musste kurz vor Schluss durch Roman Startschenko noch den Ausgleich hinnehmen (54.).

Nach 65 Sekunden der Overtime entschied Verteidiger Seth Jones die Partie.

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