Das lettische Nationalteam wird Deutschland im Kampf um ein Viertelfinal-Ticket bei der Eishockey-WM immer gefährlicher.

Beflügelt vom 3:2-Sieg gegen die DEB-Auwahl gewann das Team von Trainer Ted Nolan in Stockholm gegen Aufsteiger Italien klar mit 5:0 (1:0, 2:0, 2:0). Mit sechs Punkten

aus drei Spielen ist Lettland auf einem guten Weg, in der Vorrundengruppe B zumindest den vierten Platz zu erreichen. Um den kämpft auch das deutsche Team.

Lettlands Kapitän Janis Sprukts fand dennoch kritische Worte: "Das war nicht unser bestes Spiel. Wir haben eher schlecht als gut gespielt, auch wenn das Resultat etwas anderes aussagt."

Doch selbst eine durchschnittliche Leistung reichte zum fünften WM-Shutout in der Karriere des lettischen Goalies Edgars Masalskis.

In der Gruppe A untermauerte Co-Gastgeber Finnland mit dem dritten Sieg im dritten Spiel eindrucksvoll seine Titelambitionen. Beim 5:2 (1:0, 2:2, 2:0) gegen bis dahin ungeschlagene Schweizer zeigte sich der Weltmeister sogar regelrecht in Torlaune.

Zuvor hatten die Finnen gegen Weißrussland und die Slowakei jeweils mit dem Minimal-Ergebnis von 1:0 gewonnen.

Kasachstan scheint derweil nur ein Jahr nach dem Aufstieg wieder den bitteren Gang in die B-Gruppe antreten zu müssen. Der Weltranglisten-16. verlor in Helsinki mit 2:3 (1:0, 1:3, 0:0) gegen das zuvor ebenfalls noch punktlose Weißrussland.

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