Das Star-Ensemble steht im Finale: Russland dreht das WM-Halbfinale gegen Schweden nach einem frühen Rückschlag die Partie.

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Minsk - Eishockey-Rekordweltmeister Russland greift mit Superstar Alexander Owetschkin nach dem 27. WM-Titel.

Die Sbornaja um den NHL-Torschützenkönig setzte sich im Halbfinale in Minsk gegen Titelverteidiger Schweden mit 3:1 (2:1, 1:0, 0:0) durch und zog zum fünften Mal in sieben Jahren ins WM-Endspiel ein.

Gegner am Sonntag (19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im TICKER) ist der Olympiadritte Finnland.

Russland heiß auf Revanche

Der Weltmeister von 1995 und 2011 bezwang den zwölfmaligen WM-Champion Tschechien mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0) (DATENCENTER: Das Halbfinale).

Damit bekommen Owetschkin und Co. im letzten Spiel in Minsk die Chance zur Revanche: Beim olympischen Heimspiel in Sotschi vor drei Monaten war Russland im Viertelfinale mit 1:3 gegen Finnland ausgeschieden.

Der tschechische Altstar Jaromir Jagr spielt am Sonntag gegen Schweden nur noch um Bronze.

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Blitzstart der Schweden

"Wir haben noch ein Spiel, und wir müssen alles tun um sicherzustellen, dass wir gewinnen", sagte Owetschkin, der trotz seiner im Spiel gegen Deutschland (3:0) erlittenen Knieverletzung spielte: "Ich kann nicht sagen, dass ich bei 100 Prozent bin. Aber in dieser Situation muss man für alles bereit sein."

[kaltura id="0_reucf4dk" class="full_size" title="Russlands Coach sorgt f r PK Eklat"]

14.521 Zuschauer in der Minsk Arena erlebten einen Traumstart der Tre Kronor (STATISTIK: Zahlen und Daten zur WM).

Nach 19 Sekunden nutzte Oscar Möller einen Fehler der russischen Abwehr zur frühen Führung ( 888834 DIASHOW: Die Bilder der WM ).

Topfavorit Russland, vom ehemaligen deutschen Zweitligaspieler Oleg Snarok gecoacht, brauchte ein paar Minuten, um sich von dem Schock zu erholen.

Plotnikow schlägt zurück

Sergej Plotnikow verwertete einen Abpraller von Torhüter Anders Nilsson zum Ausgleich (14.), Sergej Schirokow gelang noch vor der ersten Drittelpause die russische Führung (18.).

Die größte Chance zum Ausgleich vergab Möller, der am spektakulär reagierenden NHL-Torwart Sergej Bobrowski scheiterte (26.).

[kaltura id="0_ugs6wdn4" class="full_size" title="Stimmen zum Spiel"]

Below trifft zum 3:1

Anton Below sorgte für die Vorentscheidung (32.). Die Schweden, bislang das WM-Team mit dem besten Powerplay, blieben in fünf Überzahlsituationen ohne Tor.

Die taktisch disziplinierten Russen zeigten, warum sie die Nummer eins bei der WM im Penaltykilling sind.

Herausragend beim neunten Sieg im neunten Turnierspiel war Goalie Bobrowski, der 22 von 23 Schüssen abwehrte.

[kaltura id="0_9poepoon" class="full_size" title="Highlights Finnland Tschechien"]

Dritter Shutout von Rinne

Eine sehenswerte Einzelaktion von Jori Lehterä brachte im zweiten Halbfinale früh das 1:0 für die Finnen (9.). Die Tschechen suchten immer wieder den 42-jährigen Jagr. Doch NHL-Goalie Pekka Rinne im finnischen Tor war unüberwindbar und blieb zum dritten Mal bei der WM ohne Gegentor.

Jarkko Immonen (32.) sorgte in Überzahl für die Entscheidung, Lehterä traf elf Sekunden vor Schluss ins leere Tor.

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