Zum Auftakt der WM feiern Russland und die USA Torfestivals. Olympiasieger Kanada blamiert sich, Altstar Jagr rettet die Tschechen.

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Minsk - Dramatik bis zur letzten Sekunde, jede Menge Tore und die erste faustdicke Überraschung: Schon der erste Tag der Eishockey-WM in Weißrussland (täglich LIVE im TV auf SPORT1) hat Lust auf mehr gemacht.

Die knapp 14.000 einheimischen Fans hatten zum Auftakt allerdings wenig zu jubeln: Die Gastgeber waren beim 1:6 (0:1, 1:3, 0:2) gegen die USA chancenlos (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Frankreich schockt Kanadier

Schon vor der offiziellen Eröffnungsfeier in der Minsk Arena hatte es die erste große Überraschung der WM gegeben. Olympiasieger Kanada blamierte sich mit 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen den krassen Außenseiter Frankreich (STATISTIK: Zahlen und Daten zur WM).

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Und Vizeweltmeister Schweiz erlebte ein böses Erwachen: 355 Tage nach dem traumhaften WM-Silber von Stockholm wurden die Eidgenossen beim 0:5 (0:3, 0:1, 0:1) gegen Rekordchampion Russland unsanft in die Realität zurückgeholt.

Schweizer Coach konsterniert

"Es war zwar nicht alles schlecht. Aber wir müssen viel besser werden, wenn wir hier etwas erreichen wollen", sagte der Schweizer Trainer Sean Simpson.

Schon in der Vorbereitung hatte der Olympia-Neunte, der mit drei NHL-Profis antrat, gegen die deutsche Nationalmannschaft mit 0:2 verloren. Die Schweiz ist am kommenden Mittwoch der vierte Gegner der DEB-Auswahl in der Vorrundengruppe B.

Auftakthürde für die deutsche Auswahl ist am Samstag Kasachstan (ab 11.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVE-TICKER).

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Titelanwärter Tschechien startete mit einem 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung im Bruderduell gegen die Slowakei ins Turnier.

Der zwölfmalige Weltmeister um den 42 Jahre alten Altstar Jaromir Jagr, der mit seinem 26. WM-Tor zum 2:2 die Overtime erzwang (58.), jubelte nach dem Siegtreffer von Jakub Klepis (62.).

"Großartig für uns"

Für die Equipe Tricolore um den Straubinger DEL-Stürmer Laurent Meunier traf Stephane Da Costa doppelt (18. und 53.), den entscheidenden Penalty verwandelte Pierre-Edouard Bellemare.

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Zuvor waren alle drei kanadischen Schützen am starken französischen Schlussmann Cristobal Huet gescheitert.

"Kanada ist Eishockey. Gegen sie zu gewinnen, ist großartig für uns", sagte Frankreichs kanadischer Coach Dave Henderson.

Drei schnelle US-Tore

Nach einer schönen Kombination über Tyler Johnson und Craig Smith brachte Brock Nelson die USA Mitte des ersten Drittels in Überzahl aus kurzer Distanz in Führung. Mit drei schnellen Toren gegen Ende des zweiten Abschnitts sorgte der WM-Dritte von 2013 gegen die Gastgeber frühzeitig für klare Verhältnisse.

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Blitztor bringt Russland in die Spur

Bei der Torgala des russischen Teams landete der Puck schon nach 13 Sekunden zum ersten Mal im Schweizer Tor. Sergej Plotnikow hatte mit dem ersten Schuss des Spiels getroffen.

Superstar Alexander Owetschkin (7.), Wadim Schipatschjow (18.), Anton Below (30.) und Danis Saripow (59.) erzielten die weiteren Tore für die drückend überlegenen Russen.

Eine starke Leistung lieferte auch der Schlussmann der Sbornaja ab: Sergej Bobrowski ließ trotz 27 Schüssen der Schweizer keinen Gegentreffer zu und wurde nach dem Spiel zum besten Akteur der Russen gekürt.

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