Alexander Owetschkin präsentiert sich erstmals bei der WM auf dem Eis. Die Journalisten empfangen ihn mit großem Bahnhof.

So ganz war er dann doch noch nicht vorbereitet.

Das Capitals-Logo zeichnet sich auf dem weißen Helm ab. Kein Sbornja-Rot.

Keine zwei Stunden zuvor war Alexander Owetschkin in Stockholm gelandet und schon stand er auf dem Eis, um seine Heimat Russland bei der Eishockey-WM in Stockholm und Helsinki zu vertreten.

Und rundherum mehr Zuschauer, mehr Journalisten, mehr Fotografen, mehr Kamera-Teams als bei manchem Vorrundenspiel.

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Die Medienvertreter bereiteten "The Great 8" einen großen Bahnhof. Fünf Kamera-Teams begleiteten jeden Schritt des Starstürmers der Washington Capitals.

Ach ja, und Alexander Sjomin, mit dem er gemeinsam von Washington über Frankfurt in Stockholm gelandet war, war auch da.

"Owi" lächelte bereitwillig in die Objektive, scherzte auf dem Eis mit Sjomin und dem dritten Keeper Michail Birjukow.

Ein kleiner Junge bekam noch ein Autogramm, der Superstar war so nahbar, wie er sich selten bei Weltmeisterschaften gezeigt hatte.

Und anschließend stellte er sich bereitwillig den Fragen der Journalisten. Er plauderte auf Englisch mit den Vertretern der internationalen Presse, scherzte über seinen schwedischen Mitspieler Nicklas Bäckström, ehe er sich den russischen Journalisten widmete.

"Nicklas hatte sein eigenen Flieger mit seiner Freundin und seinen Eltern. Wir sind nur Holzklasse geflogen", sagte er laut lachend und präsentierte dabei seine berühmte Zahnlücke.

Das Rockstar-Auftreten, das ihm in den USA nachgesagt wird, streifte er hier komplett ab.

Denn auch ein Superstar hat bei der Sbornaja keine Vorrechte. Nach der kurzen Einheit musste "Owi" die Pucks selbst einsammeln.

Auch wenn er es auf seine Weise tat - mit dem Schläger chipte er die Scheiben in den Eimer. Ein Superstar bückt sich dann doch nicht.

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