Pat Cortina (r. neben Assistent Niklas Sundblad) ist seit September 2012 Bundestrainer © imago

Bundestrainer Pat Cortina hat trotz des enttäuschenden 14. WM-Platzes breite Unterstützung aus der Deutschen Eishockey Liga erhalten.

"Ihm einen Vorwurf zu machen, wäre absolut verkehrt", sagte Sportdirektor Jiri Ehrenberger vom deutschen Meister ERC Ingolstadt am Rande der Champions-League-Auslosung am Mittwoch in Minsk: "Die Trainerfrage sollte man jetzt überhaupt nicht diskutieren." (BERICHT: Cortina bleibt das Hoffen auf 2017)

Nach fünf Niederlagen in Folge, der längsten WM-Serie ohne Punkt seit 1991, hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) die schlechteste Abschlussplatzierung seit dem Debakel 2009 erzielt (DATENCENTER: WM-Ergebnisse und Tabellen). Damals war sie als 15. nur erstklassig geblieben, weil sie im folgenden Jahr WM-Gastgeber war.

Auch Geschäftsführer Peter-John Lee vom DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin bescheinigte Cortina gute Arbeit.

"Er hat die Jungs gut vorbereitet, er kann nicht selbst die Tore schießen", sagte der ehemalige Stürmer, der als Mitglied des sogenannten Kompetenzteams Sport die WM vor Ort verfolgt, "wir haben viel Arbeit vom Nachwuchs an. Nur nach dem Bundestrainer zu fragen, ist zu einfach."

Dass Cortina viele WM-Neulinge wie den 18-jährigen Leon Draisaitl mitnahm, lobte Manager Rüdiger Noack von den Krefeld Pinguinen: "Mit der jungen Mannschaft sind wir auf einem guten Weg. Er ist das Risiko eingegangen und hat gut mit den Jungen gearbeitet. "

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