Pat Cortina ist seit 2012 Trainer des DEB-Teams © getty

Wenige Tage vor dem Start der Eishockey-WM in Minsk hat Bundestrainer und Sportdirektor Pat Cortina in München ein umfassendes Nachwuchskonzept vorgestellt.

Dabei soll zukünftig das kanadische Ausbildungssystem als Vorbild für die Spielerentwicklung in Deutschland dienen.

Als übergeordnete Ziele nimmt der DEB damit die WM 2017 in Deutschland und Frankreich sowie Olympia 2018 in Pyeongchang/Südkorea ins Visier.

Der Italo-Kanadier betonte, dass der DEB künftig auch ehemalige Nationalspieler für die Nachwuchsförderung gewinnen wolle.

Als Botschafter eines der geplanten Projekte stehe Ex-Profi Stefan Ustorf bereit. Im Rahmen eines sogenannten Super Camp für U18- bis U20-Nationalspieler im Juli in Füssen, das ab sofort jährlich stattfindet, soll ein erstes Treffen folgen.

Basis für den Erfolg der Pläne seien aber die Leistungen des Nationalteams, das sich langfristig wieder als Top-8-Nation etablieren soll.

Wie schon vor Monaten betonte Cortina: "Die Nationalmannschaft muss die Sonne sein. Wenn sie scheint, scheint das gesamte deutsche Eishockey."

Auch bei der Zusammenstellung seines WM-Kaders für Weißrussland habe er die neue Konzeption im Kopf. Daher erhielten Talente wie der 18-jährige Leon Draisaitl ihre Chance.

"Es ist ein gewisses Risiko, aber das müssen wir mit Blick auf die Zukunft eingehen", sagte der 49-Jährige.

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