Füssens Urgestein Markus Egen, in den 40er und 50er Jahren insgesamt 13-mal deutscher Meister sowie WM-Zweiter 1953, hat die Vorgehensweise des DEB bei der Suche nach einem neuen Bundestrainer scharf kritisiert.

"Es ist ein Witz, dass Hans (Zach, d. Red.) nicht Bundestrainer wird. Er hat doch bewiesen, dass er es kann", sagte Egen im Gespräch mit dem Magazin "Eishockey News".

Am Montag hatte der DEB den 48-jährigen Pat Cortina, DEL-Coach des EHC München, als Bundestrainer und Sportdirektor in Personalunion vorgestellt.

Egen findet es "traurig", dass Zach unter den Anwärtern für den Posten der einzige Deutsche war.

"Zumal es ja auch andere Kandidaten gab, aber die passen den Herren halt nicht. Genauso wie Zach, der sich nicht dreinreden lässt, sondern konsequent seinen Weg geht", sagte Egen, der am 14. September seinen 85. Geburtstag feierte und nach wie vor regelmäßig zum Bergwandern geht.

Für die Zukunft wünscht sich Markus Egen, Vater der ehemaligen Nationalspieler Hans-Peter und Uli Egen, "dass wieder Ruhe einkehrt, dass mehr Disziplin im Umgang miteinander gewahrt wird und dass das Ansehen des deutschen Eishockeys in der Öffentlichkeit wieder steigt".

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