Das deutsche Eishockey-Nationalteam hat bei seiner letzten Chance auf ein Olympia-Ticket den Heimvorteil im Rücken.

Als Weltranglisten-Zehnter nimmt der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) sein Recht wahr, eines der insgesamt drei finalen Qualifikationsturniere für die Winterspiele 2014 in

Sotschi auszurichten. Welche Stadt genau der Gastgeber sein wird, soll in den kommenden Wochen feststehen.

Die DEB-Auwahl, die ein direktes Olympia-Ticket mit dem enttäuschenden zwölften Platz bei der WM in Schweden und Finnland verspielt hat, trifft beim Ausscheidungsturnier vom 7. bis 10. Februar 2013 auf Österreich und Italien sowie den Sieger einer Vor-Qualifikation.

Absteiger Italien hatten die deutschen Puckjäger bei der WM im Auftaktspiel 3:0 bezwungen, Österreich ist in diesem Jahr von der B- in die A-Gruppe aufgestiegen.

"Wenn wir noch nach Sotschi wollen, dann muss es unser Anspruch sein, diese Gegner zu schlagen", sagte DEB-Präsident Uwe Harnos: "Durch den Heimvorteil wollen wir der Mannschaft die besten Voraussetzungen dafür schaffen."

Schon für die Teilnahme bei Olympia 2010 in Vancouver hatte das deutsche Team den Umweg über ein Qualifikationsturnier in Hannover gehen müssen.

Unter dem damaligen Trainer Uwe Krupp konnte sich Deutschland seinerzeit mit Siegen gegen Österreich, Japan und Slowenien doch noch für die Winterspiele in Kanada qualifizieren.

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