Nach dem Viertelfinale hat das deutsche Nationalteam bei der WM in Schweden und Finnland auch die direkte Olympia-Qualifikation verspielt.

44 Stunden nach dem 4:12-Debakel gegen Norwegen verabschiedete sich das sichtlich mitgenommene Team von Bundestrainer Jakob Kölliker mit einem 1:8 (1:3, 0:3, 0:2) gegen den zwölfmaligen Weltmeister Tschechien aus dem Turnier und belegte im WM-Endklassement nur Rang zwölf.

Dadurch fiel die DEB-Auswahl noch aus den Top-Neun der Weltrangliste, für die die direkten Tickets für die Winterspiele 2014 reserviert waren.

Deutschland muss nun wie schon vor Olympia 2010 in ein mühsames Ausscheidungsturnier, um doch noch nach Sotschi zu kommen. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) wird wohl eines der drei Turniere ausrichten.

Für Kölliker, der vor einem Jahr die Nachfolge von Uwe Krupp angetreten hatte, war es vermutlich das letzte Spiel als Bundestrainer.

Vor der WM galt es als sicher, dass der 58-Jährige künftig als mächtiger Sportdirektor die Geschicke im Deutsche Eishockey-Bund (DEB) lenkt.

Allerdings könnte die schlechteste WM-Platzierung seit dem sportlichen Abstieg 2009 sowie das teilweise blamable Auftreten auch zu einem Umdenken führen.

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