DEB-Generalsekretär Franz Reindl hat die deutschen Nationalspieler nach der peinlichen 4:12-Pleite bei der WM gegen Norwegen in Schutz genommen.

"Es gibt so Tage, an denen kommt nichts zusammen. Mir tun die Jungs auch leid. Sie müssen jetzt harte Zeiten über sich ergehen lassen", sagte das deutsche Eishockey-Idol.

Solche Nackenschläge habe er in seiner Karriere auch schon verarbeiten müssen. "An meinen Haaren sieht man, dass ich schon viel erlebt habe. Im Sport geht es immer rauf und runter", sagte Reindl, der seit über 40 Jahren als Spieler, Trainer oder Funktionär im deutschen Eishockey tätig ist.

Für das Ziel direkte Olympia-Qualifikation im letzten Gruppenduell am Dienstag (16.15 Uhr/LIVE im TV auf SPORT1) gegen Tschechien ist Reindl aber eher skeptisch.

"Es ist schwer, den Fokus jetzt auf das nächste Spiel zu legen, denn man muss ja erst mal dieses Spiel runterschlucken", sagte der ehemalige Nationalspieler und ergänzte:

"Im Sport musst du Herz haben, da musst du Stolz haben und schauen, dass du deine Schlittschuhe wieder aufs Eis bringt. Aber es ist ganz, ganz schwer."

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