Meister Eisbären Berlin rutscht in der DEL immer tiefer in die Krise.

Am siebten Spieltag unterlagen die Hauptstädter bei der bis dato sieglosen Düsseldorfer EG mit 1:3 (0:2, 1:0, 0:1) und kassierten die fünfte Niederlage in Folge.

Die Tabellenführung verteidigten die weiter ungeschlagenen Thomas Sabo Ice Tigers mit einem hart erkämpften 6:5 (2:1, 1:1, 3:3)-Heimerfolg gegen Red Bull München.

Nürnbergs ärgster Verfolger Grizzly Adams Wolfsburg kam beim wie entfesselnd aufspielenden DEL-Rückkehrer Schwenninger Wild Wings mit 1:8 (0:1, 1:3, 0:4) unter die Räder.

Während die Niedersachsen auswärts mit einem Paukenschlag die ersten Punkte abgaben, feierten die Schwarzwälder ihren bereits vierten Sieg in Serie.

Hinter dem Führungsduo setzten sich die Kölner Haie dank eines 3: 1 (0:0, 2:1, 1:0)-Sieges gegen die Hamburg Freezers auf den dritten Tabellenrang. Für die Hansestädter war es die vierte Niederlage hintereinander.

Kölns kleiner rheinische Rivale und der bisherige Drittplatzierte, die Krefeld Pinguine, kamen bei den Straubing Tigers zu einem 4:3 (0:1, 2:0, 1:2, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen und rutschte auf Platz vier ab.

Nach einem 6:3 (1:0, 4:1, 1:2) im bayerischen Derby der Tabellennachbarn gegen die Augsburger Panther setzte sich der ERC Ingolstadt auf den fünften Rang.

Die Adler Mannheim setzten ihren Aufschwung mit einem 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) gegen die Iserlohn Roosters fort.

Die 4022 leidgeprüften Zuschauer in Düsseldorf hatten am Abend endlich etwas zu feiern.

Einem Doppelschlag von Angreifer Colin Long (18., 19.) ließ der DEL-Rekordchampion in zweiten Abschnitt trotz eines deutlichen Übergewichts an Torschüssen nur den Anschlusstreffer durch Shawn Lalonde (25.) folgen.

Im Schlussdrittel stellte der achtmalige deutsche Meister vom Rhein den alten Abstand durch Alexander Preibisch (45.) wieder her. Die DEG bleibt zwar Schlusslicht, stellte aber nach dem ersten Saisonsieg mit nun vier Punkten den Anschluss an das Mittelfeld wieder her.

Für Eisbären-Coach Jeff Tomlinson wird es nach der Niederlage an alter Wirkungsstätte und dem Absturz auf Tabellenplatz 13 ungemütlich.

In Nürnberg wog die Partie zwischen dem Tabellenführer und den Gästen aus München vor 4443 Zuschauern hin und her.

Die Franken gaben zweimal eine Zwei-Tore-Führung her, bevor Verteidiger Ryan Caldwell (58.) zweieinhalb Minuten vor Ende in Überzahl den Schlusspunkt zugunsten der Gastgeber setzte.

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