Mirko Lüdemann hat sein historisches Jubiläum in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit einem Sieg gefeiert.

In seinem 1000. DEL-Spiel für die Kölner Haie steuerte der 39-Jährige eine Vorlage zum 5:3 (1:1, 2:1, 2:1) gegen die Straubing Tigers bei. Die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Uwe Krupp behauptete damit ihre souveräne Tabellenführung vier Spieltage vor Schluss der Vorrunde.

Verfolger Adler Mannheim liegt nach dem 5:3 (1:1, 1:1, 3:0) gegen die Iserlohn Roosters weiter fünf Punkte zurück. Titelverteidiger Eisbären Berlin zog mit 3:4 (2:0, 0:2, 1:1, 0:1) nach Verlängerung gegen die Krefeld Pinguine den Kürzeren, behauptete aber dank der besseren Tordifferenz den dritten Platz vor den Rheinländern.

Als Fünfter bleiben die Hamburg Freezers mit dem 4:2 (3:0, 1:2, 0:0) gegen Schlusslicht Düsseldorfer EG auf Viertelfinalkurs. Die Chance auf ein Direktticket für die Runde der letzten Acht wahrten die Augsburger Panther, die sich im bayerischen Derby mit 3:2 (0:0, 0:1, 2:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen gegen den EHC München durchsetzten.

Einen großen Schritt Richtung Vor-Playoffs machten die Nürnberg Ice Tigers mit dem 4:0 (2:0, 1:0, 1:0) gegen den Tabellennachbarn EHC Wolfsburg.

Die 12.241 Zuschauer in Köln feierten Jubilar Lüdemann, der als erster DEL-Spieler die 1000er-Marke erreichte, vor dem Spiel mit Standing Ovations. KEC-Legende Udo Kießling überreichte dem Ex-Nationalspiler ein Trikot mit der Rückennummer 1000, DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke gab ihm den DEL-Ehrenring.

Das Haie-Urgestein leitete das entscheidende 4:2 durch Felix Schütz (57.) ein. Zudem trafen Daniel Tjärnqvist (14.), Chris Minard (29.), Greg Claaßen (38.) und Alexander Weiß (60.) für die Haie, die ihren fünften Sieg in Folge feierten.

Vor 10.610 Fans in Mannheim mussten die Adler zweimal einen Rückstand aufholen, ehe Ronny Arendt (55.), Christoph Ullmann (56.) und Marcus Kink (58.) in den letzten sechs Minuten den Dreier perfekt machten.

In Berlin führten die Krefelder bis dreieinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit 3:2, ehe Andre Rankel die Verlängerung erzwang. Boris Blank bescherte den Gästen nach 4:14 Minuten in der Overtime doch noch den Sieg.

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