Erst sorgten die Kölner Haie mit der Verpflichtung des NHL-Stars Marco Sturm für einen Paukenschlag, dann behaupteten sie trotz der zweiten Niederlage des Wochenendes die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Zwei Tage nach dem 1:6-Debakel bei den Iserlohn Roosters reichte dem achtmaligen Meister ein 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen beim EHC München, um Platz eins mit 81 Punkten vor Vizemeister Adler Mannheim erfolgreich zu verteidigen.

Zuvor hatten die Haie den Wechsel des deutschen NHL-Rekordspielers Sturm bekannt gegeben. Der 34-Jährige, der zuletzt für die Florida Panthers spielte, aber keinen neuen Vertrag erhielt, soll Mitte Februar erstmals für Köln auflaufen.

Titelverteidiger Eisbären Berlin kommt indes auch sechs Wochen vor den Playoffs noch immer nicht in Schwung. Zwei Tage nach dem 4:3-Sieg in Mannheim musste der DEL-Rekordchampion beim 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) gegen den ERC Ingolstadt wieder einen Rückschlag hinnehmen.

Nach der dritten Pleite in den letzten vier Heimspielen müssen die Berliner mit 70 Punkten um den Heimvorteil im Viertelfinale zittern.

Einen großen Schritt Richtung Playoffs machten die Krefeld Pinguine. Mit 3:2 (3:1, 0:1, 0:0) beim Tabellenvorletzten EHC Wolfsburg gelang erst der zweite Sieg in den vergangenen zehn Spielen.

Mit ebenfalls 70 Zählern festigten die Rheinländer, die das Jahr als Spitzenreiter begonnen hatten, vorerst ihren Platz unter den ersten Sechs.

Ihre Chancen darauf wahrten die Augsburger Panther (64) und die Nürnberg Ice Tigers (62). Augsburg setzte sich gegen den Tabellennachbarn Hannover Scorpions (62) mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0) durch, Nürnberg siegte 4:1 (3:0, 1:1, 0:0) bei den Straubing Tigers.

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