Die Jagd auf Titelverteidiger Eisbären Berlin war gleich beim Saisonauftakt der Deutschen Eishockey Liga (DEL) von Erfolg gekrönt.

Die Straubing Tigers bezwangen den sechsmaligen DEL-Champion am Freitabend 3:1 (1:0, 1: 1, 1:0) und nahmen mit dem Auswärtssieg in Berlin erfolgreich Revanche für das Vorjahres-Aus im Halbfinale.

Besser als für die Eisbären lief es hingegen für Vize-Meister Adler Mannheim, die Kölner Haie und die Hamburg Freezers. Die runderneuerte Düsseldorfer EG legt dagegen einen Fehlstart in die 19. DEL-Spielzeit hin.

Während Mannheim in der Neuauflage des Vorjahres-Halbfinales beim ERC Ingolstadt mit 2:1 (0:0, 1:0, 1:1) gewann, schlugen die Freezers den EHC Wolfsburg 4:2 (1:1, 2:1, 1:0).

Die Haie behielten saisonübergreifend auch im siebten Heimspiel in Serie die Oberhand gegen den rheinischen Rivalen Krefeld Pinguine und setzten sich nach Penalty-Schießen mit 3:2 (0:1, 2:1, 0:0, 0:0, 1:0) durch. Den entscheidenden Treffer markierte Neuzugang Chris Minard.

Der achtmalige Meister Düsseldorfer EG unterlag im torreichen West-Duell mit den Iserlohn Roosters mit 3:5 (0:1, 2:2, 1:2).

In Berlin war Straubings Neuzugang Blaine Down der Mann des Abends. Der Kanadier brachte die Tigers früh in Führung (7.), Barry Tallackson glich im zweiten Drittel aus (28.).

Doch Andrew Canzanello (35.) und erneut Down (60.) mit seinem zweiten Treffer des Abends sicherten den Niederbayern den Sieg.

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