Dem Eishockey auf höchstem Niveau in München droht das Aus.

Wie der EHC München aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Montag mitteilte, sind Gespräche mit der Stadt über eine Werbekooperation mit städtischen Unternehmen zur Erhaltung des Spitzeneishockeys gescheitert.

Damit sehen die Gesellschafter laut Pressemitteilung "nur noch die Option eines Umzugs des Klubs, gegebenenfalls in Verbindung mit einem Eigentümerwechsel." Eine Entscheidung soll unmittelbar bevorstehen.

Zuletzt soll es bereits Gespräche mit Zweitligist Schwenningen über einen Verkauf der DEL-Lizenz des EHC gegeben haben. Die Münchner, die den Einzug in die DEL-Play-offs verpasst hatten, schreiben seit Jahren rote Zahlen. Für die vergangene Saison lag der Etat bei 3,7 Millionen Euro.

Auf Dauer ist der Spielbetrieb in der alten Olympia-Eishalle für den EHC jedoch kaum finanzierbar.

Der Bau einer neuen Arena im Olympiapark wurde abgelehnt.

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