Sören Sturm wechselte zur Saison 2010/11 zum DEL-Aufsteiger EHC Münche © getty

Gespräche gescheitert: Die Stadt wird den EHC München wohl nicht retten. Ein Umzug scheint nun die letzte Option zu sein.

München - Dem Eishockey auf höchstem Niveau in München droht das Aus. Wie der EHC München aus der DEL am Montag mitteilte, sind Gespräche mit der Stadt über eine Werbekooperation mit städtischen Unternehmen zur Erhaltung des Spitzeneishockeys gescheitert.

Damit sehen die Gesellschafter laut Pressemitteilung "nur noch die Option eines Umzugs des Klubs, gegebenenfalls in Verbindung mit einem Eigentümerwechsel."

Eine Entscheidung soll unmittelbar bevorstehen.

Seit Jahren rote Zahlen

Zuletzt soll es bereits Gespräche mit Zweitligist Schwenningen über einen Verkauf der DEL-Lizenz des EHC gegeben haben.

Die Münchner, die den Einzug in die DEL-Playoffs verpasst hatten, schreiben seit Jahren rote Zahlen.

Für die vergangene Saison lag der Etat bei 3,7 Millionen Euro. Auf Dauer ist der Spielbetrieb in der alten Olympia-Eishalle für den EHC jedoch kaum finanzierbar.

Der Bau einer neuen Arena im Olympiapark wurde abgelehnt.

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