Phil Taylor hat seinen Playoff-Platz sicher © imago

Rekord-Weltmeister Phil Taylor hat sich am letzten Hauptrunden-Spieltag der Premier League seinen Platz in den Playoffs gesichert. "The Power" setzte sich gegen Robert Thornton mit 7:5 durch und schloss damit die Hauptrunde mit 20 Punkten auf Rang drei ab.

Damit kommt es im Halbfinale (22. Mai, ab 22.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) zum oft titulierten ?Giganten-Duell? zwischen Taylor und dem Niederländer Raymond van Barneveld.

Im zweiten Match stehen sich Tabellenführer Michael van Gerwen und Gary Anderson gegenüber.

Durch den Sieg baute Taylor auch gleichzeitig seine Serie aus: Seit der ersten Austragung der Premier League im Jahr 2005 hat der Mann aus Stoke-on-Trent die Playoffs noch nie vom heimischen Sofa aus verfolgen müssen.

Vor dem letzten Spieltag konnten nur die beiden topplatzierten Niederländer van Gerwen und van Barneveld sich ihrer Teilnahme an den Playoffs sicher sein, während Anderson, Taylor und Peter Wright die letzten beiden Plätze unter sich aus machen mussten.

Als erster durfte sich der "Flying Scotsman" Anderson freuen, der mit einem überzeugenden 7:4 gegen van Barneveld die letzten Zweifel beseitigte und zwischenzeitlich auf Platz drei sprang.

Im Anschluss war dann auch Taylor gefordert, der gewinnen musste, um nicht auf Schützenhilfe angewiesen zu sein.

In den ersten sechs Legs entwickelte sich eine offene Partie, in der keiner der beiden Kontrahenten Aufschlag abgab.

Im siebten Durchgang war es dann soweit: Thornton schwächelte, und Taylor ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und ging durch den anschließenden Leg-Gewinn erstmals mit zwei Punkten in Führung (5:3).

Als "The Power" direkt im Anschluss noch einmal Taylor breaken konnte, war die Vorentscheidung gefallen.

Taylor gab zwar noch einmal ein Leg, das er selbst begonnen hatte ab, setzte sich am Ende aber souverän mit 7:5 durch und durfte sich über seine zehnte Halbfinal-Teilnahme in Folge freuen.

Durch den Sieg überholte er Anderson in der Tabelle noch und sprang auf den dritten Rang.

Ausschlaggebend war am Ende dabei die Anzahl der Breaks, die beide Spieler innerhalb der gesamten Saison geholt hatten, da Punktgleichheit und Gleichstand im Legverhältnis (beide +12) bestand. Laut Statuten der PDC entscheidet dann die Anzahl der geworfenen Breaks, wo Taylor (37) an 15 Spieltagen vier mehr erzielt hatte als Anderson (33).

Gleichzeitig waren damit auch Wrights Hoffnungen zunichte gemacht, bei seiner Premier-League-Premiere gleich ins Halbfinale vorzudringen. Im letzten Match des Abends musste sich "Snakebite" dann noch mit 5:7 gegen van Gerwen geschlagen geben.

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