MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Michael van Gerwen verlor das letztjährige WM-Finale gegen Phil Taylor mit 4:7 © getty

Michael van Gerwen ist seiner Favoritenrolle bei der Darts-Weltmeisterschaft 2014 (täglich LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) gerecht geworden und ins Halbfinale eingezogen.

"Mighty Mike" ließ beim 5:3 gegen Mark Webster keinen Zweifel daran, dass er die Nachfolge des bereits ausgeschiedenen Weltmeisters Phil Taylor antreten will.

In der Vorschlussrunde bekommt es der Niederländer nun mit Doppel-Weltmeister Adrian Lewis zu tun. "Jackpot" setzte sich im letzten Viertelfinale im Londoner Alexandra Palace überraschend deutlich mit 5:1 gegen James Wade durch.

Bereits zu Beginn fegte van Gerwen über "The Spider" hinweg: Mit einem Drei-Darts-Average von über 115 Punkten und einer perfekten Checkout-Quote holte er sich den Satz mit 3:0-Legs.

Auch im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer im "Ally Pally" eine dominierende Vorstellung des Weltranglisten-Zweiten. Webster kam jedoch mit seinem ersten Leg-Gewinn in der Partie an, verlor den Satz aber mit 1:3.

Der Waliser kam immer besser ins Spiel und stand kurz vor seinem ersten Satzgewinn. Im entscheidenden Leg holte sich "Mighty Mike" jedoch auch den dritten Durchgang mit einem High-Finish von 128 Punkten.

Im vierten Anlauf war es schließlich soweit und Webster konnte auf 1:3 verkürzen. Doch "Mighty Mike" konterte stark und stellte den alten Abstand wieder her. Mit einem starken 144er-Finish holte er sich das dritte Leg in Folge und damit die 4:1-Satzführung.

Webster, der im Achtelfinale bereits Raymond van Barneveld aus dem Turnier geworfen hatte, gab das Spiel allerdings nicht auf und arbeitete sich in einer nun umkämpften Partie bis auf 3:4 heran.

Doch van Gerwen entschied das Spiel schließlich mit seinem ersten Match-Dart auf die Doppel-20 zum 5:3-Endstand.

Lewis reichte eine durchschnittliche Leistung, um "The Machine" aus dem Turnier zu werfen. Der Weltmeister von 2011 und 2012 ging seinen englischen Landsmann früh mit 3:0-Sätzen in Führung.

Wade kam zwar zum zwischenzeitlichen 1:3-Anschluss, konnte aber durch seine schlechten Wurfquoten keine weiteren Akzente mehr setzen. Lewis gestattete "The Machine" lediglich noch ein Leg und beendete die Partie erfolgreich auf die Doppel-10.

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