Kim Huybrechts behauptet sich im Familien-Duell gegen Bruder Ronny © getty

Das mit Spannung erwartete belgische Bruder-Duell bei der Weltmeisterschaft 2014 hat einen verdienten Sieger gefunden. Kim Huybrechts setzte sich mit 3:1 gegen seinen älteren Bruder Ronny durch und zog in die zweite Runde ein.

Den besseren Start in das Match erwischte Ronny "The Rebel". Der Weltranglisten-45. bewies im ersten Durchgang die besseren Nerven und verwertete drei seiner neun Versuche auf die Doppelfelder.

Es sollte allerdings der einzige Satzgewinn des 48-Jährigen bleiben. Kim kämpfte sich mit zwei starken Finishes zurück in die Partie.

Das Match blieb spannend, Ronny zog im dritten Durchgang noch einmal mit 2:0-Legs davon. Die Nummer zwölf der Welt steckte aber erneut nicht auf.

Mit sechs Leg-Gewinnen in Folge entschied "The Hurricane" Kim Huybrechts die Erstrunden-Begegnung schließlich für sich.

Im Anschluss sorgte der Südafrikaner Devon Petersen für eine Riesenüberraschung. Der Qualifikant warf den Ex-Weltmeister Steve Beaton war durch einen 3:1-Sieg aus dem Turnier.

Petersen war durch ein 4:1 gegen den Malayen Latif Sapup ins Hauptfeld eingezogen und hielt dem Druck auf der großen Bühne auch gegen Beaton stand.

"The Spartan" spielte forsch auf und erlaubte sich nur wenige Schwächen. So half dem "Bronzed Adonis" auch seine Erfahrung von 25 Weltmeisterschaften nicht weiter.

Mit einem 50er-Finish auf die Doppel-16 beendete der Außenseiter das Duell und schickte den Weltranglisten-22. nach Hause.

Zuvor hatten die Zuschauer im Londoner "Ally Pally" einen furiosen Auftakt in den vierten WM-Tag erlebt. Neuling Ricky Evans lieferte eine beherzte Vorstellung ab und schaltete Routinier Ronnie Baxter glatt mit 3:0 aus.

Der 23-Jährige startete fulminant in die Partie und entschied den ersten Durchgang mit 3:0 für sich. Wie aus einem Guss feuerte der Engländer bei seiner WM-Premiere die Darts auf das Board.

Mit einer Doppelquote von knapp 30 Prozent fertigte der Weltranglisten-76. seinen 57 Plätze besser geführten Kontrahenten förmlich ab. Für "The Rocket" Baxter war bei seiner 22. WM-Teilnahme damit bereits in der ersten Runde Schluss.

Im letzten Spiel des Abends ließ der an Position 14 gesetzte Mervyn King dem US-Amerikaner Darin Young beim 30 keine Chance. Young versenkte nur einen seiner 20 Würfe auf ein Doppelfeld.

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