Hingucker und Höhepunkte der Darts-WM bisher: (v.l.) Peter Wright, die Fans und Walk-On-Girls sowie das Aus von Superstar Phil Taylor © getty

Die Darts-WM steuert aufs Achtelfinale zu und bietet bisher zig Highlights wie Kuriositäten. Eine SPORT1-Zwischenbilanz.

Von Adrian Geiler

München - Der Dezember ist Darts-Monat: Die Weltmeisterschaft hat die letzten Wochen des Sportjahres fest im Griff.

Nur über die Weihnachtsfeiertage ruht die WM (täglich LIVE im TV auf SPORT1, SPORT1+ und im LIVESTREAM).

Dann aber geht das Pfeile-Spektakel mit dem Achtelfinale in die nächste Runde - mit den nächsten Tops und Flops.

SPORT1 gibt einen Rückblick auf die bisherigen Highlights der ersten elf Turniertage. ( 822529 DIASHOW: Die Bilder der Darts-WM )

Taylor scheitert sensationell

Die Ninja Turtles, Batmans und unzählige Weihnachtsmänner: Die Zuschauer im Alexandra Palace, dem Londoner Spielort, haben sich wieder von ihrer bekannt kreativen Seite gezeigt. Irre Kostümierungen inklusive. ( 819006 DIASHOW: Die verrücktesten Darts-Fans )

Und sie haben 376 mal einen 180er und manch andere Geschichte erlebt - dabei neben den attraktiven Walk-On-Girls auch das Scheitern der Lichtgestalt des Darts:

Ein kurzer Händedruck - und weg war er: Nachdem Phil Taylor die Zweitrunden-Partie gegen Junioren-Weltmeister Michael Smith (beide England) verloren hatte, war "The Power" schnell verschwunden.

[kaltura id="0_owbezucn" class="full_size" title="Im Video: Hier fliegt Taylor raus"]

Auch Chisnall und Hamilton raus

Der beste Dartspieler der Welt ist dabei allerdings in guter Gesellschaft:

Bereits 17 der 32 gesetzten Spieler sind ausgeschieden, darunter auch Größen wie Dave Chisnall (Wales, Weltranglisten-7.) oder Andy Hamilton (England, Finalist 2012).

Mit Taylors Landsmann Terry Jenkins musste ein weiterer Geheimfavorit die Segel streichen. Die Partie gegen den Dänen Per Laursen war Endstation ? und das, obwohl dem Engländer ein 9-Darter gelang.

Zwei 9-Darter binnen 30 Minuten

Mit neun Darts spielte "The Bull" in 52 Sekunden 501 Punkte herunter. Weil die beiden dafür geworfenen 180er allerdings die einzigen in der gesamten Partie blieben, hatte die Nummer 15 der Welt am Ende keine Chance.

Nur eine halbe Stunde später machte es ihm Kyle Anderson nach. Der Australier brauchte allerdings zwei Sekunden länger als Jenkins für die neun Darts zum Leggewinn.

Zwei perfekte Spiele in so kurzer Zeit in unterschiedlichen Matches ? das gab es noch nie bei einer WM. Kurios: Auch für Anderson reichte das nicht zum Weiterkommen.

Deutsches Abschneiden enttäuschend

Das deutsche Darts-Trio enttäuschte ebenso. Acht von 30 möglichen Legs und 1:9 Sätze sprechen eine deutliche Sprache.

Andre Welge scheiterte am völlig unbekannten Spanier Julio Barbero.

SPORT1-Experte Tomas "Shorty" Seiler wiederum hatte lautstark auf eine Sensation gegen Ex-Weltmeister und Lokalmatador Kevin Painter gehofft, verlor aber doch deutlich mit 0:3.

"Maximiser" Hopp noch am besten

Den einzigen Satzgewinn schnappte sich das erst 17-jährige Talent Max Hopp gegen den bislang bärenstarken Robert Thornton (Weltranglisten-9.) aus Schottland,

Danach aber offenbarte der "Maximiser", warum er noch nicht zur Weltspitze gehört.

Er holte nur noch ein Leg und verlor 1:3.

Van Gerwen nun Titel-Favorit

Jetzt, wo Taylor und Co. von der Bühne sind, scheint der Weg frei für den Shootingstar der Szene: Michael van Gerwen.

Der Niederländer muss dabei aber auf den zweifachen Weltmeister Adrian Lewis (England) achten, der als bislang Einziger den 100er-Average knackte.

James Wade (England) beeindruckte derweil als Überlebenskünstler. "The Machine", schon dreimal in einem WM-Halbfinale, hatte bereits neun Matchdarts gegen sich, steht aber trotzdem unter den besten 16.

"Flying Scotsman" coacht Taylor-Bezwinger

Gary Anderson, WM-Finalist von 2011, spielt bislang unbemerkt stark auf ? muss jetzt aber gegen "Mighty Mike" van Gerwen ran.

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Gut für Anderson, dass er ein zweites Eisen im Darts-Feuer hat:

"The Flying Scotsman" coacht nebenbei noch Michael Smith, dem die größte Sensation des Turniers gelang ? nämlich Phil Taylor zu besiegen.

Wright mit Weihnachtsbart

Und was war noch?

Wenn Peter Wright seine Pfeile wirft, wirkt es beinahe so, als wäre ein Darts-Fan am Ziel seiner Träume. Mit einem riesigen Schlangenkopf-Tattoo auf dem Schädel und weiß-gefärbtem Irokesen-Haarschnitt betrat der Engländer im Ally Pally die Bühne.

Das Highlight: Der grün gefärbte Bart in der Form eines Tannenbaums ? ein echter "Weihnachtsbart" eben.

Die bisherigen Partien im Überblick:

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