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Den Traum vom vierten Titel im Blick, den Kampf um die Zukunft der Ukraine vor Augen:

Kurz vor den Präsidentschaftswahlen in seinem Heimatland setzt sich Schwergewichts-Champion Wladimir Klitschko (38) intensiv für eine weitere Annäherung der Ukraine an Europa ein.

"Wir brauchen so schnell wie möglich Stabilität, die Menschen in der Ukraine müssen in Frieden leben können", sagte der Box-Star am Rande einer Gesprächsrunde in Hamburg.

Am Dienstag wollte Klitschko nach Kiew fliegen, um seinen Bruder Vitali vor Ort bei dessen Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters zu unterstützen. Am Sonntag wird in der Ukraine nach dem Sturz des Regimes von Wiktor Janukowitsch zudem ein neuer Präsident gewählt. Als Favorit gilt der Milliardär Petro Poroschenko.

Die Lage in der Ukraine sei immer noch "extrem schwierig", sagte Klitschko, "die Menschen sterben jeden Tag." Der Boxer wünscht sich einen neuen Präsidenten, "der das Land zum Erfolg führt."

Den Gang in die Politik - wie es sein Bruder Vitali vorgemacht hat - strebt der Box-Weltmeister, der die Titel der großen Verbände WBO, WBA und IBF trägt, allerdings noch lange nicht an.

"Von Aufhören kann keine Rede sein, ich fühle mich besser und besser", sagte Klitschko, der noch in diesem Jahr den WBC-Titel zurück in die Familie holen will: "Ich hoffe das klappt."

Vitali hatte den Titel unlängst niedergelegt, um sich ganz auf seine politische Karriere zu konzentrieren. Die Titelvereinigung könnte am 6. September in Hamburg stattfinden, "aber noch ist nichts fix", sagte Klitschko.

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