Wladimir Klitschko wird von der IBF zu einer Pflichtverteidigung seines Titels aufgefordert © getty

Für Schwergewichts-Champion Wladimir Klitschko (38) ist der Traum von der Vereinigung aller vier großen WM-Titel im Boxen zunächst geplatzt.

Stattdessen zwingt ihn der Weltverband IBF zu einer Pflichtverteidigung gegen den Bulgaren Kubrat Pulew aus dem Berliner Sauerland-Stall.

"Die Verhandlungen mit den Klitschkos haben begonnen", sagte Promoter Kalle Sauerland:

"Wir freuen uns, dass wir zusammen mit dem Klitschko-Management in Kürze wieder eine Schwergewichts-Weltmeisterschaft auf Augenhöhe präsentieren können."

Wann, wo und unter welchen wirtschaftlichen Bedingungen der Kampf stattfinden soll, ist noch offen.

Einigen sich die beiden Lager in den kommenden zwei Wochen nicht, wird der Fight versteigert.

Eigentlich wollte der jüngere der beiden Klitschko-Brüder nach seinem deutlichen Sieg zuletzt gegen Alex Leapai nun den WBC-Titel zurück in die Familie holen.

"Es ist mein großer Traum, alle vier Titel zu vereinigen, den der WBC hatte ich noch nie. Ich hoffe, dass ich die Chance bekomme", hatte Klitschko nach dem ungleichen Kampf Ende April gesagt.

Sein Bruder Witali hatte den Titel unlängst niedergelegt, um sich ganz auf seine politische Karriere zu konzentrieren.

"Ich habe Klitschko Ende April boxen sehen. Gegen jemanden wie Leapai hatte Wladimir keine Probleme", sagte "Kobra" Pulew:

"Wenn er mit mir in den Ring steigt, wird es aber definitiv welche für ihn geben. Ich werde der Welt beweisen, dass Klitschko keine unbezwingbare Maschine ist, und mir meinen Traum erfüllen."

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