MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Manuel Charr kämpft am 30. Mai um seine nächste WM-Chance © getty

Schwergewichts-Boxer Manuel Charr kämpft am 30. Mai in Moskau gegen den Russen Alexander Powetkin um seine nächste WM-Chance.

Dem Gewinner des Fights in der russischen Hauptstadt winkt eine Chance auf den momentan noch vakanten WBC-Gürtel, den Witali Klitschko unlängst aufgegeben hatte.

"Dieser Kampf ist der Schlüssel zur Weltmeisterschaft. Wenn ich Powetkin in Moskau schlage, kann mich niemand stoppen", sagte Charr.

Der für seine markigen Sprüche bekannte Charr will weiterhin unbedingt gegen Super-Champion Wladimir Klitschko in den Ring steigen - und betont das auch bei jeder Gelegenheit.

"Ich werde mein Schicksal erfüllen und der erste deutsche Schwergewichts-Weltmeister seit Max Schmeling werden", sagte der 29-Jährige, der 26 seiner 27 Profikämpfe gewonnen hat.

Seine bisher einzige Niederlage kassierte der "Koloss von Köln" im September 2012 gegen den überlegenen Witali Klitschko.

"Witali hat mich nicht besiegt - sein Hausarzt hat den Kampf für ihn gewonnen", behauptet Charr noch heute.

Wegen einer stark blutenden Wunde und einer schweren Verletzung am Auge musste der Kampf vorzeitig abgebrochen werden.

Charrs Gegner Powetkin gilt als harte Nuss. Der 34 Jahre alte "russische Krieger" hatte im Oktober 2013 in Moskau eine Punktniederlage gegen Wladimir Klitschko kassiert und konnte ebenfalls 26 seiner 27 Fights gewinnen.

Der vier Zentimeter kleinere Powetkin war von 2011 bis 2013 WBA-Weltmeister im Schwergewicht.

Bereits am Samstag bricht "Diamond Boy" Charr mit seinem Team zu einem zehntägigen Trainingslager nach Spanien auf.

Am 25. Mai reist der 1,92 m große Linksausleger zur direkten Vorbereitung nach Moskau.

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