Arthur Abraham (r.) boxt am Samstag Nikola Sjekloca aus Montenegro © getty

Für Box-Weltmeister Felix Sturm ist der seit Jahren thematisierte Kampf gegen Arthur Abraham nach eigener Aussage angeblich "nicht mehr interessant".

Nach dem jüngsten Vorstoß durch Abrahams Sauerland-Boxstall über ein Duell im Berliner Olympiastadion meldete sich der 35-jährige Sturm am Freitag via Twitter zu Wort.

"Bla, bla, bla, kann ich dazu nur sagen! Vertrag läuft aus und dann muss man natürlich Märchen erzählen, um sich interessant zu machen...", schrieb Sturm unter dem Hashtag "Dieser Kampf ist nicht mehr interessant".

Ungeachtet des angekündigten Ausstiegs der ARD aus der TV-Übertragung vom Profiboxen hatte Sauerland unter der Woche eine baldige Austragung des Kampfes in Berlin ins Gespräch gebracht.

"Dieser Kampf muss einfach kommen", sagte Promoter Kalle Sauerland zudem bei "sportschau.de" und sprach vom "größten Kampf, den es in Deutschland jemals gab." Sturm sieht nun offenbar eine bloße PR-Aktion angesichts der unklaren Situation mit der ARD.

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Schon in den vergangenen Jahren war der Mega-Fight zwischen Sturm und Abraham von beiden Seiten immer wieder angeheizt worden, es blieb jedoch stets beim verbalen Schlagabtausch. Sturm verteidigt seinen Titel zunächst am 31. Mai in Krefeld gegen den Australier Sam Soliman.

Abraham steigt schon am Samstag in Berlin gegen Nikola Sjekloca (Montenegro) in den Ring, um seinen WBO-Titel zu verteidigen. "Trotzdem wünsche ich euch alles gute für die Zukunft und Arthur viel Erfolg für Samstag", schrieb Sturm bei Twitter weiter.

Hier weiterlesen: Abraham - Sturm in Berlin?

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